Kirchentag: Digital und dezentral – Kirchspiel Herleshausen-Nesselrden

Kirchentag: Digital und dezentral

Lange hatten die Verantwortlichen des Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) gehofft, mit bis zu 30.000 Gästen in Frankfurt feiern zu können. Doch im Dezember kam die Kehrtwende, weil sich abzeichnete, dass die Corona-Lage das nicht zulassen würde.

So wurde der ÖKT neu geplant und gedacht, die Ergebnisse werden in drei Schlagworten zusammengefasst: konzentriert, dezentral und digital. Pfarrerin Ute Engel, die für die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck den Kirchentag koordiniert, erklärt, was es damit auf sich hat:

Konzentriert bedeute, dass das Programm von sonst fünf Tagen (Mittwochabend bis Sonntag) gestrafft werde. Der Abend der Begegnung am Mittwoch falle weg, am Donnerstag gebe es einen Himmelfahrtsgottesdienst und am Freitag eine Eröffnungsveranstaltung. Das inhaltliche Programm mit 50 bis 90 Veranstaltungen – beim regulären ÖKT wären es 2.400 gewesen – ist für den Samstag geplant. Der Kirchentag endet mit dem Schlussgottesdienst am Sonntag, 16. Mai.

Mit dezentral sei gemeint, dass man ihn überall in Deutschland und der ganzen Welt miterleben könne, weil die Veranstaltungen per Internet zugänglich sein werden. Wenn die Corona-Lage im Mai es erlaube, seien auch Gemeindeveranstaltungen zum ÖKT denkbar.

Digital schließlich meint genau das: Der Kirchentag wird vor allem im Internet stattfinden. In einem zentralen virtuellen Raum können die Gäste flanieren und von dort aus in verschiedene Veranstaltungsräume eintreten. Das genaue Programm soll im Laufe des Frühjahrs veröffentlicht werden. Die Organisatoren versprechen: „Die einzigartige Mischung aus gesellschaftspolitischem, geistlichem und kulturellem Programm wird erhalten bleiben.“

Aktuelle Informationen unter www.oekt.de.

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